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Interview

Tom Stoiber: Vom Falcons-Talent ans Davidson College

Vom Nachwuchstalent zum ProA-Spieler: Tom Stoiber hat bei den Nürnberg Falcons seinen Traum verwirklicht und sich in seiner Heimat bis in den Profibereich entwickelt. Im Interview mit deinNämberch spricht er über prägende Momente im Falcons-Trikot, besondere Wegbegleiter und seinen bevorstehenden Wechsel ans Davidson College nach North Carolina.

Tom, du hast bei den Nürnberg Falcons den Schritt vom Nachwuchstalent zum ProA-Spieler gemacht. Wie blickst du auf deine Zeit in Nürnberg zurück?

Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mich entwickelt habe und gefördert wurde. Besonders meine Schulzeit an der Bertolt-Brecht-Schule war für mich etwas ganz Besonderes! Dass ich in den ersten zwei Stunden jeden Tag Basketballtraining hatte, hat mich enorm weitergebracht.

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Alle Fotos und Titelbild: Pressefoto Zink

Was war für dich der prägendste Moment im Falcons-Trikot – sportlich und persönlich?
Da muss ich sofort an das Spiel gegen Koblenz in der vergangenen Saison denken, in dem wir sehr hoch gewonnen haben und ich 30 Punkte gemacht habe. Das war für mich persönlich das besonderste Spiel für die Falcons.

Wie war es, deinen Traum für eine Profimannschaft aufzulaufen bei den Falcons in deiner Heimat zu verwirklichen?
Es war immer mein Traum, für die Falcons zu spielen und für mich war jedes Heimspiel immer etwas ganz Großes, was ich überhaupt nicht für selbstverständlich halte.

Welche Menschen bei den Falcons – Trainer, Mitspieler oder Personen im Umfeld – haben dich auf deinem Weg besonders geprägt?
Ich kann nicht genug nennen, ich bin jedem, der für die Falcons arbeitet, sehr dankbar, was er oder sie für die Falcons und damit auch für mich getan hat. Aber vor allem bin ich den ganzen Trainern dankbar. Nico Probst und Thomas Rissmann, die mich von der u14 bis hin zur NBBL trainiert und verbessert haben. Martin Ides, unter dem ich zum ersten Mal in der Regionalliga Spielpraxis sammeln durfte. Und natürlich Ralph Junge für das Vertrauen, mir viel Spielzeit in der ProA zu geben.

Außerdem bin ich vor allem meinen Mutter sehr dankbar, wie sie mich unterstützt hat, sei es mich zum Training nach Eckental während Corona zu fahren oder mir Mittagessen zu kochen, wenn ich zwischen Schule und Training nur 20 Minuten zuhause hatte. Ohne sie hätte ich sicher nicht den Karriereweg gehen können.

Jetzt geht es für dich ans Davidson College nach North Carolina. Wann war für dich klar, dass du diesen Schritt in die USA gehen möchtest?
Ich habe schon letztes Jahr mit dem Gedanken gespielt, mich aber in Nürnberg sehr wohl gefühlt und ich denke im Nachhinein, dass das die richtige Entscheidung war. Dann kamen im Winter und Frühling die ersten Angebote und Gespräche mit Colleges.

Was reizt dich an Davidson sportlich und persönlich am meisten?
Ich glaube, dass zum einen das Niveau der Division A10 gut zu meinem Level passt, ich mich aber noch gut dort weiterentwickeln kann. Zum anderen ist es ein eher kleineres College, was mir besser gefällt.

Mit welchem Gefühl verabschiedest du dich aus Nürnberg – und was möchtest du den Falcons-Fans zum Abschied sagen?
Ich gehe auf jeden Fall mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich freue mich auf die nächste Herausforderung, die mich erwartet. Aber ich werde die Stadt Nürnberg und natürlich die Fans vermissen, von denen ich mich leider wegen einer Dopingkontrolle nicht so verabschieden konnte, wie ich mir das vorgestellt habe.

Vielen Dank für dieses interessante Gespräch!

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