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So vielfältig wie Kinder: Die ekin (Evang. Kindertagesstätten gemeinnützige GmbH Nürnberg)

Eine Kita soll ein Ort sein, an dem Kinder gerne ankommen – und Eltern sie morgens mit einem guten Gefühl zurücklassen können. Ein Ort, an dem gespielt, gelacht, gelernt und ausprobiert werden darf. An dem jedes Kind gesehen wird, so wie es ist, und gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft wird.

Genau diesen Anspruch verfolgen die ekin (Evang. Kindertagesstätten gemeinnützige GmbH Nürnberg). Die gemeinnützige Trägerin vereint 20 Kindertagesstätten im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Nürnberg. Was sie miteinander verbindet, ist eine gemeinsame Haltung. Was sie unterscheidet, sind ihre individuellen Profile, Schwerpunkte und Möglichkeiten.

So können Familien eine Einrichtung finden, die nicht nur zum Wohnort und zum Familienalltag passt, sondern vor allem zum eigenen Kind.

Auf den Freiflächen schaffen die Einrichtungen Platz für Bewegung, Spiel und bewusstes Erleben in der Natur.

Jedes Kind ist einzigartig

Grundlage dafür ist das christliche Menschenbild: Jedes Kind wird als einzigartig und wertvoll verstanden und soll mit Achtung, Wertschätzung und Respekt begleitet werden. Dabei versteht die ekin Kinder als aktive und eigenständige Persönlichkeiten, die von sich aus lernen, entdecken und sich weiterentwickeln möchten.

Ein gutes Gefühl ist bei der Wahl einer Kita oft entscheidender als jedes Konzept auf dem Papier. „Für uns als Eltern ist es wichtig, dass wir wissen: Es geht ihr gut!“

Eine gemeinsame Haltung – und trotzdem 20 unterschiedliche Kitas

Die ekin gibt ihren Einrichtungen gemeinsame pädagogische Leitlinien, lässt ihnen aber gleichzeitig Raum für ein eigenes Profil. Jede Kindertagesstätte arbeitet mit einer individuellen Konzeption und entwickelt ihre Schwerpunkte regelmäßig weiter.

Allen Einrichtungen gemeinsam sind ein teiloffenes Konzept und der situationsorientierte Ansatz. Das bedeutet unter anderem, dass die aktuelle Lebenswelt der Kinder und ihre Interessen in den Kita-Alltag einfließen. Kinder sollen nicht lediglich ein fertiges Programm absolvieren, sondern Möglichkeiten bekommen, selbst aktiv zu werden.

Wie das konkret aussieht, kann sich von Einrichtung zu Einrichtung unterscheiden.

In manchen Häusern spielt Bewegung eine besonders große Rolle. In weitläufigen Gärten und Turnhallen gibt es vielfältige Sportangebote von Yoga bis hin zu einer Sport-AG. In einer Einrichtung gibt es zudem eine Kooperation mit dem 1. FC Nürnberg, während weitere Einrichtungen im Rahmen der Kooperation „BewegDich!“ mit den Nürnberg Falcons zusammenarbeitet.

Andere Einrichtungen setzen weitere Akzente – etwa durch musikalische Früherziehung, kreative Angebote, Theatergruppen oder Montessori-Pädagogik.

Für Eltern ist gerade diese Vielfalt ein Vorteil: Es geht nicht darum, eine einzige Vorstellung davon zu finden, wie Kita funktionieren muss. Sondern darum, genauer hinzusehen: Was braucht mein Kind? Wofür begeistert es sich? In welchem Umfeld könnte es sich wohlfühlen und entfalten?

Musik, Sport oder besondere pädagogische Ansätze: Die 20 Einrichtungen der ekin punkten mit ihren individuellen Profilen, Schwerpunkten und Möglichkeiten.

Die ekin formuliert in ihrem Leitbild einen schönen Gedanken: Die Kunst bestehe darin, Kindern das, was sie tun und lernen, zum Spiel zu machen.

Denn Bildung im Kita-Alter findet nicht erst dann statt, wenn Kinder bewusst „lernen“. Sie passiert mitten im Alltag: wenn gemeinsam gespielt wird, wenn ein Kind eine Frage stellt, wenn etwas ausprobiert, gebaut, gezählt, gesungen oder erforscht wird.

Besonders anschaulich zeigt sich das in einer der Montessori-Einrichtungen. Dort können Kinder Interessen selbstständig weiterverfolgen und Dinge zunächst aus eigener Kraft ausprobieren. Fragen über das Wetter, Vulkane oder Geschichten werden aufgegriffen und weitergedacht. Auch erste mathematische Inhalte können ganz selbstverständlich Teil des Spiels werden – ohne daraus klassischen Unterricht zu machen.

Selbstständigkeit bedeutet dabei nicht, Kinder allein zu lassen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten, unterstützen und geben genau dort Hilfestellung, wo sie gebraucht wird.

Das passt zu einem weiteren wichtigen Grundsatz der ekin: Partizipation.

Wenn die Mitarbeitenden die Einrichtung als „zweites Zuhause“ bezeichnen, stimmt die Atmosphäre und prägt den Alltag der Kinder nachhaltig positiv.

Kinder dürfen mitentscheiden

Kinder werden in den Einrichtungen der ekin als Gesprächspartner ernst genommen. In Krippe, Kindergarten und Hort sollen sie – ihrem Alter entsprechend – an Entscheidungen beteiligt werden, die ihren Alltag und die Gemeinschaft betreffen.

Damit lernen sie früh: Meine Meinung zählt. Ich kann etwas mitgestalten. Gleichzeitig gehört dazu, andere Meinungen wahrzunehmen, gemeinsam Lösungen zu finden und Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen.

Partizipation ist für die ekin deshalb nicht nur eine pädagogische Methode. Sie wird als wichtiger Baustein für Bildung, Selbstständigkeit und demokratisches Miteinander verstanden.

Natürlich bleiben Erwachsene dabei Erwachsene. Die Grenzen und die Verantwortung der pädagogischen Fachkräfte werden nicht aufgehoben. Vielmehr entsteht ein Rahmen, in dem Kinder ernst genommen werden und gleichzeitig Sicherheit und Orientierung bekommen.

„Mit unseren Fragen und Sorgen bezüglich unseres Integrativ-Platzes sind wir bei der ekin von Anfang an sehr gut aufgenommen worden!“

Inklusion heißt: Jeder gehört dazu

Eine Gemeinschaft wird besonders wertvoll, wenn Menschen unterschiedlich sein dürfen.

Die ekin versteht das Miteinander verschiedener Herkunft, Religionen, Geschlechter und Lebensgeschichten als Bereicherung. Die Trägerin setzt sich ausdrücklich für Inklusion, Gleichberechtigung und Solidarität ein.

Wie konkret das im Kita-Alltag werden kann, zeigen Angebote wie logopädische, ergotherapeutische und heilpädagogische Unterstützung innerhalb der Einrichtung. Über einen Integrationsplatz erhalten Familien somit nicht nur organisatorische Entlastung. Entscheidend ist, dass die Unterstützung selbstverständlich in den Alltag eingebunden wird und das Kind weiterhin Teil seiner Gruppe bleibt.

Auch darüber hinaus richten die pädagogischen Teams ihren Blick auf unterschiedliche Bedürfnisse. Ein Kind braucht vielleicht gerade Bewegung, ein anderes einen ruhigeren Moment. Das teiloffene Arbeiten kann dafür verschiedene Möglichkeiten schaffen.

Das Kind soll nicht in ein vorgegebenes Schema passen müssen. Vielmehr soll die Umgebung möglichst gut zu dem passen, was das Kind für seine Entwicklung braucht.

Gemeinschaft über Herkunft und Religion hinweg

Dass die ekin eine evangelische Trägerin sind, prägt die Einrichtungen – soll Familien anderer Religionen oder ohne Konfession aber nicht ausschließen.

Im Alltag begegnen die Kinder christlichen Geschichten und Traditionen wie christliche Feste im Jahreskreis.

Gleichzeitig formuliert die ekin ausdrücklich, dass andere Religionen respektiert werden und auch deren Traditionen einen Platz in den Einrichtungen haben.

So geht es nicht um Abgrenzung, sondern um Werte und Gemeinschaft: Achtung voreinander, Nächstenliebe, Verantwortung und respektvolles Miteinander.

„Dass viele unterschiedliche Familien zusammenkommen, finden wir sehr positiv, weil dadurch keine Kinder ausgeschlossen werden“, erklärt eine Familie das offene Konzept der ekin-Einrichtungen.

Eltern und Kita: gemeinsam für das Kind

Ein gutes Gefühl entsteht für Eltern nicht nur dadurch, dass sie wissen, was ihr Kind während des Tages erlebt. Es braucht auch Menschen, mit denen Fragen, Unsicherheiten und Entwicklungsschritte offen besprochen werden können.

Deshalb versteht die ekin die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften als Partnerschaft.

Eltern erhalten regelmäßig Informationen über die Entwicklung ihres Kindes und können bei Bedarf Elterngespräche vereinbaren. In fest verankerten Entwicklungsgesprächen sprechen Eltern und Pädagogen über wichtige Entwicklungs- und Fortschritte. Darüber hinaus besteht über die gewählten Elternbeiräte die Möglichkeiten zur Mitwirkung am Leben der Einrichtung.

Von diesem offenen Austausch berichten auch die Familien, die die Atmosphäre ihrer Einrichtung als „sehr entspannt, sehr herzlich, sehr offen“. Wenn Schwierigkeiten auftreten, werde gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Gerade in den ersten Lebensjahren ist dieser Austausch wichtig. Schließlich kennen Eltern ihr Kind am besten – während die pädagogischen Fachkräfte es in einem ganz anderen Umfeld erleben. Beide Perspektiven zusammen können helfen, Kinder gut durch ihre Entwicklung zu begleiten.

Gute Pädagogik braucht gute Rahmenbedingungen

Draußen finden die Kinder viel Raum zum Spielen und Erleben.

Hinter einer guten Kita stehen nicht nur ein pädagogisches Konzept und engagierte Fachkräfte. Auch die Bedingungen müssen stimmen.

Die ekin setzt deshalb nach eigenen Angaben auf gut ausgebildetes pädagogisches Personal, regelmäßige Fortbildungen und fachliche Weiterqualifizierung. Auch die Einrichtungen selbst sollen freundlich, kindgerecht und modern ausgestattet sein. Als gemeinnützige Trägerin arbeitet die ekin zudem kontinuierlich an Qualitätsmanagement und Weiterentwicklung.

Für Eltern mag vieles davon im täglichen Kita-Leben zunächst unsichtbar bleiben. Doch gerade eine verlässliche Organisation im Hintergrund schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich die Menschen in den Einrichtungen auf das konzentrieren können, worum es eigentlich geht: die Kinder.

Viel Platz für freies Spiel, Rückzug und eigene Ideen.

Eine Kita muss zum Kind passen

Bei 20 Einrichtungen muss die Frage deshalb nicht lauten: Ist eine Einrichtung der ekin die eine richtige Kita?

Viel spannender ist: Welche Einrichtung der ekin passt zu unserem Kind und zu unserer Familie?

Vielleicht ist es eine Kita, in der Bewegung besonders viel Raum bekommt. Vielleicht begeistert ein musikalisches Angebot. Vielleicht ist es die Montessori-Pädagogik oder eine Einrichtung, die aufgrund ihres integrativen Angebots besonders gut zur persönlichen Situation passt. Manchmal sind es aber auch ganz andere Dinge: ein schöner Garten, die Nähe zum Zuhause oder schlicht das Gefühl, das beim ersten Betreten der Räume entsteht.

Genau deshalb lohnt es sich, die einzelnen Einrichtungen persönlich kennenzulernen.

Denn Konzepte können viel erklären. Ob man einer Kita aber zutraut, für das eigene Kind zu einem vertrauten Ort zu werden, zeigt sich häufig erst in der Begegnung mit den Menschen, den Räumen und der Atmosphäre.

20 Einrichtungen, viele Möglichkeiten – und ein gemeinsamer Gedanke

Sport, Musik, Montessori-Pädagogik, integrative Betreuung, gemeinsames Entdecken, christliche Traditionen und das tägliche Miteinander unterschiedlichster Familien: Die 20 Einrichtungen der Evangelischen Kindertagesstätten Nürnberg (ekin) sind bewusst nicht alle gleich.

Was sie miteinander verbindet, ist der Anspruch, Kindern einen sicheren Ort zu geben, an dem sie gesehen, ernst genommen und in ihrer Entwicklung begleitet werden.

Für Eltern bedeutet das eine große Auswahl – und die Chance, genauer hinzuschauen, welche Umgebung zum eigenen Kind passt.

Vielleicht beginnt die Entscheidung deshalb am besten nicht mit einer langen Liste pädagogischer Fachbegriffe, sondern mit einer einfachen Frage: Können wir uns vorstellen, unser Kind morgens hierherzubringen und mit einem guten Gefühl in den eigenen Tag zu starten?

Wer diese Frage beantworten möchte, sollte die unterschiedlichen Einrichtungen der ekin am besten selbst kennenlernen.

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