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in diesem Newsletter erfährst Du jeden Mittwoch um 20 Uhr,
- welche Spots und Locations Du in Nürnberg noch entdecken kannst,
- welche Nürnbergerin oder welcher Nürnberger etwas zu sagen hat
- und was die nächsten Tage und Wochen in Nürnberg abgeht.
Die Themen dieser Ausgabe im Überblick:
- FREIZEIT: Rock im Park 2026 – Nürnberg wird wieder zur Festivalhauptstadt
- INTERVIEW: Inkluseekicker beim Post SV: Fußball, der wirklich alle Kinder mitnimmt
- TIPP: Maison Gabriel – Verlobungsringe mitten in Nürnberg
- TERMINE: Diese 2 Events solltest Du nicht verpassen
- LESENSWERT: Spannende Themen aus der Region
FREIZEIT: Rock im Park 2026 – Nürnberg wird wieder zur Festivalhauptstadt

Vom 5. bis 7. Juni 2026 wird das Zeppelinfeld wieder zum Treffpunkt für Rock-, Metal-, Punk- und Alternative-Fans aus ganz Deutschland. Rock im Park 2026 findet wie gewohnt im Herzen Nürnbergs statt – und ist schon jetzt ein historischer Erfolg: Das Festival ist so früh wie nie zuvor komplett ausverkauft. Bereits im Oktober waren Weekend-Tickets sowie die Tagestickets für Samstag und Sonntag vergriffen, später folgten auch die letzten Freitagstickets. Erwartet werden rund 80.000 Musikfans pro Tag.
Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat und viele mehr
Das Line-up liest sich auch in diesem Jahr wie ein großes Versprechen an alle, die laute Gitarren, große Bühnenmomente und Festival-Euphorie lieben. Zu den Top-Acts gehören Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat, Limp Bizkit, Bad Omens, Sabaton, Papa Roach, Electric Callboy und The Offspring. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch A Perfect Circle, Architects, Babymetal, H-Blockx, Hollywood Undead, Ice Nine Kills, Landmvrks, Marteria, Social Distortion, Finch, Three Days Grace, Trivium und Within Temptation.
Der Festivalfreitag startet direkt mit viel Energie: Auf der Utopia Stage stehen unter anderem Electric Callboy und Volbeat, während Marteria und Bad Omens die Mandora Stage übernehmen. Auch Tom Morello, Three Days Grace, Ice Nine Kills, The Pretty Reckless, H-Blockx und viele weitere Acts sind am ersten Festivaltag dabei.
Am Samstag wird es dann besonders legendär: Iron Maiden spielen von 20:40 bis 23:00 Uhr auf der Utopia Stage. Davor sorgen dort unter anderem The Offspring, Finch, Hollywood Undead und Black Veil Brides für Stimmung. Auf der Mandora Stage stehen am selben Tag Sabaton, A Perfect Circle, Alter Bridge, Social Distortion und weitere Acts auf dem Programm.
Zum Abschluss am Sonntag wartet ein echtes Highlight: Linkin Park spielen von 21:30 bis 23:00 Uhr auf der Utopia Stage. Außerdem mit dabei sind unter anderem Papa Roach, Architects, The Hives, Bush, Mehnersmoos, Limp Bizkit, Babymetal, Trivium, Within Temptation, Mastodon und Don Broco.
Mehr Platz, neue Wege und ein Biergarten im Infield
Auch auf dem Gelände hat sich für 2026 einiges getan. Laut Rock im Park wurde der Geländeplan an mehreren Stellen optimiert, um kürzere Wege, mehr Platz und ein entspannteres Festivalgefühl zu schaffen. Schon bei der Anreise soll die NUNAV-App helfen, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Gäste zum nächsten freien Parkplatz zu leiten. Zusätzliche Check-ins sollen außerdem den Zugang zu den Campingflächen beschleunigen.
Im Infield dürfen sich Fans auf mehrere Neuerungen freuen: Vor der Utopia Stage gibt es mehr Bewegungsfläche, im hinteren Bereich entsteht ein neuer Biergarten mit Sitzmöglichkeiten, außerdem kommen zusätzliche Ein- und Ausgänge, mehr Schleusen, erweiterte Laufwege rund um das Zeppelinfeld und mehr Wassertoiletten hinzu. Auf der Spiegelwiese wartet mit der Cosmic Plaza ein Bereich mit Food, Drinks und DJ-Tower.
Cashless, Camping und Anreise
Bezahlt wird auf dem Festivalgelände und den Campingplätzen cashless. Beim Check-in gibt es Festivalbändchen mit Chip, der als digitaler Geldbeutel funktioniert. Guthaben kann vorab über Website oder App aufgeladen werden, vor Ort stehen zusätzlich Top-Up-Stationen bereit. Bargeldzahlung ist auf dem Gelände nicht möglich – mit Ausnahme des Lidl Rock Stores.
Die Parkplätze und Campingflächen öffnen aus Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner am Donnerstag, 4. Juni 2026, gegen 9:00 Uhr. Eine frühere Anreise ist laut Veranstalter nicht sinnvoll, da das Gelände vorher abgeriegelt ist. Die Abreise muss bis Montag, 8. Juni 2026, 10:00 Uhr erfolgen.
Wer sich auf dem Campingplatz versorgen möchte, findet auch in diesem Jahr wieder den Lidl Rock Store. Die Festivalfiliale bietet über 350 Produkte – von Backwaren, Obst und Gemüse über Grillprodukte, vegetarische und vegane Snacks bis hin zu gekühlten Getränken, Eiswürfeln, Kosmetik- und Campingartikeln. Geöffnet ist der Store von Donnerstag bis Sonntag, teils bis tief in die Nacht.
Festival mit Verantwortung
Rock im Park setzt nach eigenen Angaben auch 2026 verstärkt auf Nachhaltigkeit. Seit 2025 gibt es ein eigenes Nachhaltigkeitsteam sowie ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement nach ISO 20121. Im Fokus stehen weniger Müll, mehr grüne Energie, klimafreundliche Mobilität und eine Festivalumgebung, die möglichst viele Menschen einbezieht.
Auch beim Thema Barrierefreiheit gibt es feste Angebote. Für Besucherinnen und Besucher mit besonderen Anforderungen gibt es unter anderem den rockAbility-Bereich, rollstuhlgängige Podeste an den Bühnen, barrierefreie Toiletten und Duschen sowie einen Assistant Point.
Ein Wochenende Ausnahmezustand am Dutzendteich
Mit drei Tagen voller Musik, einem ausverkauften Gelände und einem Line-up zwischen Rock-Legenden, Metal-Größen und modernen Festival-Favoriten wird Rock im Park 2026 wieder eines der größten Musikereignisse des Jahres in Nürnberg.
Für alle, die noch kein Ticket ergattert haben: Über die Fansale-Plattform von Eventim können weiterhin vereinzelt Day-Tickets oder Camping-Pässe für das ganze Wochenende gekauft werden. Also schnell sein und die letzte Chance auf ein Ticket ergreifen!
INTERVIEW: Inkluseekicker beim Post SV: Fußball, der wirklich alle Kinder mitnimmt

Bei den Inkluseekickern des Post SV Nürnberg geht es nicht um Tabellen, Tore oder Leistungsdruck – sondern um das Gefühl, dazuzugehören. Trainer David Winneberger spricht im Interview über ein Fußballangebot für Kinder mit und ohne Handicap, berührende Momente auf dem Platz und die Vision einer Jugend-Inklusionsliga, die in Nürnberg zum Vorbild werden könnte.
David, was ist deine persönliche Verbindung zu Nürnberg und zum Post SV Nürnberg?
Nürnberg ist für mich eine zweite Heimat geworden. Ich lebe hier mit meiner Familie, meine Kinder wachsen hier auf, und gerade über den Sport habe ich in der Stadt viele starke Gemeinschaften erlebt.
Zum Post SV Nürnberg habe ich eine sehr persönliche Verbindung, weil ich dort seit vielen Jahren im Jugendfußball aktiv bin. Meine Kinder haben dort ihr Vereinsleben gestartet. Der Verein ist für mich mehr als nur ein Sportverein. Er ist ein Ort, an dem Kinder Freunde finden, sich entwickeln, Selbstvertrauen gewinnen und erleben, was Teamgeist bedeutet. Genau deshalb passt das Projekt der Inkluseekicker so gut zum Post SV: Es geht nicht nur um Fußball, sondern darum, Kindern einen Platz in der Gemeinschaft zu geben.
Wie ist die Idee zu den Inkluseekickern entstanden?
Die Idee ist eigentlich aus einer ganz einfachen Beobachtung entstanden: Nicht jedes Kind findet im klassischen Vereinsfußball automatisch seinen Platz.
Viele Trainingsgruppen sind groß, oft geht es schnell um Leistung, Spielbetrieb und Ergebnisse. Für Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen, aber auch für Kinder, die einfach mehr Zeit, mehr Ruhe oder mehr individuelle Betreuung brauchen, ist das oft schwierig.
Da kam schnell die Frage auf: Warum schaffen wir nicht ein Angebot, bei dem wirklich jedes Kind Fußball erleben kann? Ohne Druck, ohne Angst, nicht mithalten zu können, aber mit echter Freude am Spiel. Daraus sind die Inkluseekicker entstanden.
Was macht die Inkluseekicker anders als ein klassisches Fußballtraining im Verein?
Der größte Unterschied ist unsere Haltung. Bei uns muss sich nicht das Kind an das Training anpassen, wir passen das Training an die Kinder an.
Wir arbeiten mit kleineren Gruppen, mit einfachen und flexiblen Spielformen und mit viel individueller Betreuung. Manche Kinder brauchen mehr Wiederholungen, andere mehr Pausen, manche suchen sofort den Ball, andere schauen erst einmal zu. Das ist bei uns völlig in Ordnung.
Natürlich spielen wir Fußball: Wir dribbeln, passen, schießen aufs Tor, machen kleine Spiele. Aber der eigentliche Fokus liegt auf Bewegung, Selbstvertrauen, sozialem Miteinander und dem Gefühl: Ich gehöre dazu.
Für welche Kinder ist das Angebot gedacht – und wer steht bei euch gemeinsam auf dem Platz?
Das Angebot richtet sich an Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Bei uns trainieren Kinder mit Handicap, Kinder ohne Handicap und auch Kinder, die im normalen Spielbetrieb vielleicht noch keinen passenden Platz finden würden.
Das können körperliche oder geistige Einschränkungen sein, Entwicklungsverzögerungen, Unsicherheiten im sozialen Miteinander oder einfach Kinder, die in großen Gruppen schnell untergehen.
Wichtig ist: Wir sortieren nicht danach, was ein Kind nicht kann. Wir schauen darauf, was möglich ist. Auf dem Platz stehen Kinder, die Spaß an Bewegung, Fußball und Gemeinschaft haben, und genau das verbindet sie.
Welche Rückmeldungen bekommt ihr von Eltern, Kindern oder aus dem Verein?
Die Rückmeldungen sind sehr positiv und oft auch sehr emotional. Eltern sagen uns, dass ihre Kinder sich auf das Training freuen, dass sie zuhause vom Fußball erzählen, wieder Freude am Fußball haben, oder dass sie zum ersten Mal das Gefühl haben, wirklich in einem Team angekommen zu sein.
Auch aus dem Verein bekommen wir viel Unterstützung. Viele merken, dass die Inkluseekicker etwas bewegen, nicht nur für die Kinder, die mittrainieren, sondern auch für die Haltung im gesamten Verein. Es zeigt: Inklusion ist kein Sonderthema. Es gehört mitten in den Sport.
Was bei einem Training der Inkluseekicker im Vordergrund steht und welche Zukunftspläne der Verein für eine Jugend-Inklusionsliga schmiedet, liest du im vollständigen Interview auf deinNämberch.de!
Obacht! Habt ihr einen Geheimtipp oder einen spannenden Interviewpartner für deinNämberch.de? Wir freuen uns immer über neuen Input – gerne per Mail an redaktion@deinNaemberch.de.
TIPP: Maison Gabriel – Verlobungsringe mitten in Nürnberg

Wer in der Metropolregion Nürnberg den passenden Verlobungsring sucht, findet mit Maison Gabriel eine neue Adresse in der Nürnberger Innenstadt. In der neu eröffneten Kuhnle Gold Boutique in der Kaiserstraße 42 bietet Gründer und Inhaber Gabriel Kuhnle persönliche Beratung rund um Verlobungsringe, Labordiamanten und individuelle Schmuckstücke.
Die bewusst reduzierte Kollektion basiert auf sieben zeitlosen Ringmodellen, die bei Ringbreite, Goldfarbe, Steinform, Steingröße oder Pavé-Besatz angepasst werden können. So entsteht Schritt für Schritt ein Ring, der zur persönlichen Geschichte passt. Wer bereits konkrete Vorstellungen, Pinterest-Boards oder Screenshots mitbringt, kann daraus gemeinsam ein individuelles Design entwickeln.
Maison Gabriel setzt auf Labordiamanten, die chemisch und physikalisch echte Diamanten sind und häufig einen größeren Stein zu einem attraktiveren Preis ermöglichen. Auch Altgold oder Erbschmuck kann auf Wunsch in ein neues Schmuckstück einfließen.
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TERMINE: Diese 2 Events solltest Du nicht verpassen
Donnerstag bis Sonntag, 21. bis 24.05.26 – Kunst, die unter die Haut geht: Im Albrecht-Dürer-Haus tätowiert Myriam Black kleine Motive nach Dürer und Polke. Erwachsene können sich vor Ort ein Tattoo stechen lassen, die Terminvereinbarung läuft direkt über die Künstlerin. Je nach Motiv kostet ein Tattoo zwischen 60 und 300 Euro. Weitere Infos gibt’s hier.
Freitag, 22.05.26 – Zum Tag der Biodiversität lädt Nürnberg zu Führungen, Exkursionen und Naturerlebnissen ein. Unter anderem geht es um Insekten, Stadtnatur, den Lebensraum Burg und Artenschutz im städtischen Baumbestand. Viele Angebote sind kostenfrei, teilweise ist eine Anmeldung nötig. Weitere Infos gibt’s hier.
LESENSWERT: Spannende Themen aus der Region
In Nürnberg ist wieder Kärwa-Zeit: Bis Ende September feiern viele Stadtteile ihre eigenen Kirchweihen – mit Kirchweihbaum, Festbetrieb und ganz eigenem Charakter. Was früher ein religiöses Fest war, steht heute vor allem für Nachbarschaft, Zusammenhalt und Stadtteilkultur. Die nächsten Termine und weitere Infos gibt es hier.
In Nürnberg gibt es ein neues Ziel für alle, die gerne auf zwei Rädern unterwegs sind: Der Bikepark am Schmausenbuck ist eröffnet. Im Reichswald warten ab sofort drei neue Abfahrten, ein Pumptrack, ein Tricksprung, eine Uphill-Strecke und ein „Learn to Ride“-Parcours für Kinder und Anfänger. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an ambitionierte Mountainbiker. Gleichzeitig soll die Bündelung der Trails an einem geeigneten Ort sensible Waldflächen schonen. Hier weiterlesen. (Titelbild: Daniel Karmann / BaySF)
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