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Newsletter #19/26: 🎸 Rock im Park, die Inkluseekicker und der neue Bikepark

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in diesem Newsletter erfährst Du jeden Mittwoch um 20 Uhr,

  • welche Spots und Locations Du in Nürnberg noch entdecken kannst,
  • welche Nürnbergerin oder welcher Nürnberger etwas zu sagen hat
  • und was die nächsten Tage und Wochen in Nürnberg abgeht.

Die Themen dieser Ausgabe im Überblick:

  • FREIZEIT: Rock im Park 2026 – Nürnberg wird wieder zur Festivalhauptstadt
  • INTERVIEW: Inkluseekicker beim Post SV: Fußball, der wirklich alle Kinder mitnimmt
  • TIPP: Maison Gabriel – Verlobungsringe mitten in Nürnberg
  • TERMINE: Diese 2 Events solltest Du nicht verpassen
  • LESENSWERT: Spannende Themen aus der Region

FREIZEIT: Rock im Park 2026 – Nürnberg wird wieder zur Festivalhauptstadt

Foto: Katharina Götz

Vom 5. bis 7. Juni 2026 wird das Zeppelinfeld wieder zum Treffpunkt für Rock-, Metal-, Punk- und Alternative-Fans aus ganz Deutschland. Rock im Park 2026 findet wie gewohnt im Herzen Nürnbergs statt – und ist schon jetzt ein historischer Erfolg: Das Festival ist so früh wie nie zuvor komplett ausverkauft. Bereits im Oktober waren Weekend-Tickets sowie die Tagestickets für Samstag und Sonntag vergriffen, später folgten auch die letzten Freitagstickets. Erwartet werden rund 80.000 Musikfans pro Tag.

Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat und viele mehr

Das Line-up liest sich auch in diesem Jahr wie ein großes Versprechen an alle, die laute Gitarren, große Bühnenmomente und Festival-Euphorie lieben. Zu den Top-Acts gehören Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat, Limp Bizkit, Bad Omens, Sabaton, Papa Roach, Electric Callboy und The Offspring. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch A Perfect Circle, Architects, Babymetal, H-Blockx, Hollywood Undead, Ice Nine Kills, Landmvrks, Marteria, Social Distortion, Finch, Three Days Grace, Trivium und Within Temptation.

Der Festivalfreitag startet direkt mit viel Energie: Auf der Utopia Stage stehen unter anderem Electric Callboy und Volbeat, während Marteria und Bad Omens die Mandora Stage übernehmen. Auch Tom Morello, Three Days Grace, Ice Nine Kills, The Pretty Reckless, H-Blockx und viele weitere Acts sind am ersten Festivaltag dabei.

Am Samstag wird es dann besonders legendär: Iron Maiden spielen von 20:40 bis 23:00 Uhr auf der Utopia Stage. Davor sorgen dort unter anderem The Offspring, Finch, Hollywood Undead und Black Veil Brides für Stimmung. Auf der Mandora Stage stehen am selben Tag Sabaton, A Perfect Circle, Alter Bridge, Social Distortion und weitere Acts auf dem Programm.

Zum Abschluss am Sonntag wartet ein echtes Highlight: Linkin Park spielen von 21:30 bis 23:00 Uhr auf der Utopia Stage. Außerdem mit dabei sind unter anderem Papa Roach, Architects, The Hives, Bush, Mehnersmoos, Limp Bizkit, Babymetal, Trivium, Within Temptation, Mastodon und Don Broco.

Mehr Platz, neue Wege und ein Biergarten im Infield

Auch auf dem Gelände hat sich für 2026 einiges getan. Laut Rock im Park wurde der Geländeplan an mehreren Stellen optimiert, um kürzere Wege, mehr Platz und ein entspannteres Festivalgefühl zu schaffen. Schon bei der Anreise soll die NUNAV-App helfen, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Gäste zum nächsten freien Parkplatz zu leiten. Zusätzliche Check-ins sollen außerdem den Zugang zu den Campingflächen beschleunigen.

Im Infield dürfen sich Fans auf mehrere Neuerungen freuen: Vor der Utopia Stage gibt es mehr Bewegungsfläche, im hinteren Bereich entsteht ein neuer Biergarten mit Sitzmöglichkeiten, außerdem kommen zusätzliche Ein- und Ausgänge, mehr Schleusen, erweiterte Laufwege rund um das Zeppelinfeld und mehr Wassertoiletten hinzu. Auf der Spiegelwiese wartet mit der Cosmic Plaza ein Bereich mit Food, Drinks und DJ-Tower.

Cashless, Camping und Anreise

Bezahlt wird auf dem Festivalgelände und den Campingplätzen cashless. Beim Check-in gibt es Festivalbändchen mit Chip, der als digitaler Geldbeutel funktioniert. Guthaben kann vorab über Website oder App aufgeladen werden, vor Ort stehen zusätzlich Top-Up-Stationen bereit. Bargeldzahlung ist auf dem Gelände nicht möglich – mit Ausnahme des Lidl Rock Stores.

Die Parkplätze und Campingflächen öffnen aus Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner am Donnerstag, 4. Juni 2026, gegen 9:00 Uhr. Eine frühere Anreise ist laut Veranstalter nicht sinnvoll, da das Gelände vorher abgeriegelt ist. Die Abreise muss bis Montag, 8. Juni 2026, 10:00 Uhr erfolgen.

Wer sich auf dem Campingplatz versorgen möchte, findet auch in diesem Jahr wieder den Lidl Rock Store. Die Festivalfiliale bietet über 350 Produkte – von Backwaren, Obst und Gemüse über Grillprodukte, vegetarische und vegane Snacks bis hin zu gekühlten Getränken, Eiswürfeln, Kosmetik- und Campingartikeln. Geöffnet ist der Store von Donnerstag bis Sonntag, teils bis tief in die Nacht.

Festival mit Verantwortung

Rock im Park setzt nach eigenen Angaben auch 2026 verstärkt auf Nachhaltigkeit. Seit 2025 gibt es ein eigenes Nachhaltigkeitsteam sowie ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement nach ISO 20121. Im Fokus stehen weniger Müll, mehr grüne Energie, klimafreundliche Mobilität und eine Festivalumgebung, die möglichst viele Menschen einbezieht.

Auch beim Thema Barrierefreiheit gibt es feste Angebote. Für Besucherinnen und Besucher mit besonderen Anforderungen gibt es unter anderem den rockAbility-Bereich, rollstuhlgängige Podeste an den Bühnen, barrierefreie Toiletten und Duschen sowie einen Assistant Point.

Ein Wochenende Ausnahmezustand am Dutzendteich

Mit drei Tagen voller Musik, einem ausverkauften Gelände und einem Line-up zwischen Rock-Legenden, Metal-Größen und modernen Festival-Favoriten wird Rock im Park 2026 wieder eines der größten Musikereignisse des Jahres in Nürnberg.

Für alle, die noch kein Ticket ergattert haben: Über die Fansale-Plattform von Eventim können weiterhin vereinzelt Day-Tickets oder Camping-Pässe für das ganze Wochenende gekauft werden. Also schnell sein und die letzte Chance auf ein Ticket ergreifen!


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INTERVIEW: Inkluseekicker beim Post SV: Fußball, der wirklich alle Kinder mitnimmt

Wie ist die Idee zu den Inkluseekickern entstanden?
Die Idee ist eigentlich aus einer ganz einfachen Beobachtung entstanden: Nicht jedes Kind findet im klassischen Vereinsfußball automatisch seinen Platz.

Viele Trainingsgruppen sind groß, oft geht es schnell um Leistung, Spielbetrieb und Ergebnisse. Für Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen, aber auch für Kinder, die einfach mehr Zeit, mehr Ruhe oder mehr individuelle Betreuung brauchen, ist das oft schwierig.

Da kam schnell die Frage auf: Warum schaffen wir nicht ein Angebot, bei dem wirklich jedes Kind Fußball erleben kann? Ohne Druck, ohne Angst, nicht mithalten zu können, aber mit echter Freude am Spiel. Daraus sind die Inkluseekicker entstanden.

Was macht die Inkluseekicker anders als ein klassisches Fußballtraining im Verein?
Der größte Unterschied ist unsere Haltung. Bei uns muss sich nicht das Kind an das Training anpassen, wir passen das Training an die Kinder an.

Wir arbeiten mit kleineren Gruppen, mit einfachen und flexiblen Spielformen und mit viel individueller Betreuung. Manche Kinder brauchen mehr Wiederholungen, andere mehr Pausen, manche suchen sofort den Ball, andere schauen erst einmal zu. Das ist bei uns völlig in Ordnung.

Natürlich spielen wir Fußball: Wir dribbeln, passen, schießen aufs Tor, machen kleine Spiele. Aber der eigentliche Fokus liegt auf Bewegung, Selbstvertrauen, sozialem Miteinander und dem Gefühl: Ich gehöre dazu.

Das können körperliche oder geistige Einschränkungen sein, Entwicklungsverzögerungen, Unsicherheiten im sozialen Miteinander oder einfach Kinder, die in großen Gruppen schnell untergehen.


TIPP: Maison Gabriel – Verlobungsringe mitten in Nürnberg

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